Aktuelles

Vorstandswahlen bei der Lebenshilfe

Bei der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Kreisvereinigung Höxter/Warburg e.V. stand die Wahl von drei der sieben Vorstandsmitglieder an. Nach 21 Jahren ehrenamtlichen Vorstandsvorsitz stellte sich Ingo Rüchel noch einmal für weitere drei Jahre zur Verfügung. Er betonte, dass es eigentlich an der Zeit wäre, dieses Amt in jüngere Hände zu geben. Es sei aber sehr schwierig, für diese Position geeignete und willige Personen zu finden.

Als Beisitzerin wurde Frau Monika Kersting wiedergewählt. Frau Beate Berendes aus Eissen schied nach 21 Jahren Vorstandsmitgliedschaft aus und wurde vom Vorsitzenden mit Blumen und einer Ehrennadel der Lebenshilfe NRW verabschiedet. Als neuer Beisitzer wurde Elmar Sommer aus Brakel gewählt.
Frau Monika Rode wurde nach 15 Jahren Vorstandsmitgliedschaft durch die Neuwahl von Herrn Klaus-Peter Ewen verabschiedet.

Vorstand 201617 komprimiert  
Vorstand der Lebenshilfe Kreisvereinigung Höxter/Warburg e.V. (von links):
M. Kersting, O. Thöne, E. Ahrens, E. Lessmann (2. Vorsitzende), E. Sommer,
I. Rüchel (1.Vorsitzender), K.-P. Ewen


Die Lebenshilfe e.V. ist der Trägerverein der beiden gGmbHs Brakel und Höxter, in denen mit über 400 Mitarbeitern in 3 KITAs, 2 Schulen, 5 Wohnstätten, einem Kinderhaus, 2 Werkstätten und einem Assistenzdienst über 800 behinderte Menschen kreisweit betreut werden.

Als neue Einrichtung nahm im Dezember 2015 die ehemalige Wohnstätte im Galgengrund mit acht Plätzen ihren Betrieb mit „Intensiv unterstütztem Wohnen“ auf. Es ist der Lebenshilfe gelungen, mit dem LWL eine Modellform zwischen stationärem und ambulant unterstützdem Wohnen auszuhandeln.

Vor dem Hintergrund der Inklusionsdebatte stehen auch die beiden Förderschulen mit Schwerpunkt "geistige und mehrfache Behinderung" im Fokus. In diesen Schulen wird eine hervorragende Arbeit zur individuellen Förderung zu einem möglichst selbstbestimmten Leben in unserer Gesellschaft geleistet. Hier stehen praktische und emotionale Lernziele in einer weitestgehend konkurrenzfreien Atmosphäre im Vordergrung; Ziele, die in diesem Umfang in einer inkludierten Grundschulklasse, die auch die Ansprüche anderer Schüler berücksichtigen muss, gar nicht erreichbar sind.